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Allgemeine Geschäftsbedingungen

von Nexuzo, Königsallee 14, 40212 Düsseldorf — Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Nexuzo (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber über die Erbringung von Web-Design-, Web-Entwicklungs- und damit zusammenhängenden Dienstleistungen.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers haben nur dann Geltung, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich und schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.

Angebote haben eine Gültigkeit von 30 Tagen ab Ausstellungsdatum, sofern nichts anderes angegeben.

§ 3 Leistungsumfang

Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot und der Projektbeschreibung. Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und können zu einer Anpassung von Preis und Zeitplan führen.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen an qualifizierte Dritte (Subunternehmer) zu vergeben, bleibt jedoch dem Auftraggeber gegenüber für die Gesamtleistung verantwortlich.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Projektdurchführung erforderlichen Informationen, Materialien und Zugänge (z. B. Texte, Bilder, Logos, FTP-Zugangsdaten) rechtzeitig und vollständig bereitzustellen.

Verzögerungen, die durch mangelnde Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, verlängern vereinbarte Liefertermine entsprechend. Mehrkosten, die durch solche Verzögerungen entstehen, trägt der Auftraggeber.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die vereinbarte Vergütung ergibt sich aus dem Angebot. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlich geltenden Mehrwertsteuer.

Es gilt folgende Zahlungsstruktur, sofern nicht anders vereinbart:

  • 100 % nach Vorstellung der Probewebsite und Freigabe durch den Auftraggeber

Es ist keine Anzahlung erforderlich. Die Zahlung erfolgt erst nach Präsentation des fertigen Ergebnisses.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen. Bei Zahlungsverzug sind Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz fällig.

§ 6 Korrekturrunden und Änderungswünsche

Im Starter-Paket sind 2 Korrekturrunden inklusive. Im Professional-Paket sind unbegrenzte Korrekturrunden inklusive, soweit diese den vereinbarten Leistungsumfang nicht wesentlich überschreiten.

Weitergehende Änderungen nach Abnahme der jeweiligen Phase werden nach Aufwand zum vereinbarten Stundensatz (ab 120 €/Stunde netto) berechnet.

§ 7 Abnahme

Der Auftraggeber ist verpflichtet, die fertiggestellten Arbeiten innerhalb von 14 Tagen nach Fertigstellungsmitteilung abzunehmen. Werden innerhalb dieser Frist keine Mängel schriftlich gerügt, gilt die Leistung als abgenommen.

Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, solche Mängel im Rahmen der Nachbesserung zu beheben.

§ 8 Rechteübertragung

Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung überträgt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrecht an den erstellten Werken.

Der Auftragnehmer behält das Recht, die erstellten Arbeiten in seinem Portfolio zu präsentieren, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.

Verwendete Drittanbieter-Lizenzen (Fonts, Stock-Bilder, Plugins) verbleiben beim jeweiligen Lizenzgeber. Der Auftraggeber ist für die Einhaltung der jeweiligen Lizenzbedingungen verantwortlich.

§ 9 Gewährleistung

Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Abnahme frei von wesentlichen Mängeln sind. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.

Mängel sind unverzüglich schriftlich zu rügen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Mängel zunächst nachzubessern. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl, kann der Auftraggeber Minderung oder Rücktritt verlangen.

§ 10 Haftungsbeschränkung

Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und nur in Höhe des vorhersehbaren, typischen Schadens.

Die Haftung ist auf den Auftragswert begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder mittelbare Schäden ist ausgeschlossen.

§ 11 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die Zwecke dieses Vertrags zu verwenden. Diese Pflicht gilt auch nach Beendigung des Vertrags.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Düsseldorf, sofern der Auftraggeber Kaufmann ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.